Wir lieben die Berge, wir schützen die Natur
Mit uns verwirklichst du deine Träume vom Bergsport


Tourenberichte 2026


Wochenende in Windischeschenbach 23. – 25. Januar 2026


Achtundzwanzig Wanderbeine
laufen hin und laufen her,
denn der Weg, der ist vereist,
und das macht’s besonders schwer.


Dieses Motto galt für unsere Tour in den Oberpfälzer Wald. Vierzehn Wanderinnen und Wanderer machten sich am Freitagmorgen auf nach Norden.
Erster Stopp war in dem kleinen Dörfchen Fuchsberg. Über verschneite Felder und durch Wälder mit viel Raureif führte der Weg hinauf zum Wildstein (744 m). Die letzten paar Meter zum Gipfelkreuz erforderten etwas Klettergeschick, aber trotz leicht vereister Felsen kamen alle wieder heil herunter die dort hinaufgeklettert waren. Dem Goldsteig folgend zogen wir dann wieder hinunter zu den Fahrzeugen, die uns dann sicher in unser Hotel „Zum weißen Schwan“ nach Windischeschenbach brachten. Nach dem Essen stärkten wir uns noch mit einigen Gläsern Zoigl-Bier für den nächsten Tag.
Ziel war das Waldnaabtal zwischen Windischeschenbach und Falkenberg. Nachdem die ursprüngliche Weglänge von ca. 25 km durch das freundliche Angebot des Wirtes, uns dort abzuholen, nahezu halbiert wurde, beschlossen alle, sich auf den Weg zu machen. Gleich am Ortsrand ging es steil und vereist ins Waldnaabtal hinunter. Daher wurden umgehend Grödel über die Schuhe gezogen, die wir auch bis kurz vor Falkenberg sehr gut brauchen konnten. Auf Fahr- und Wanderwegen (und teilweise auch weglos) gingen wir immer links und rechts der wunderschön vereisten Waldnaab durch die winterliches Traumlandschaft – ein absolutes Wanderhighlight. In Falkenberg kehrten wir in eine der typischen Zoigl-Wirtschaften ein, wo wir vom Wirt mit Essen, Trinken und flotten Sprüchen versorgt wurden. Zurück in Windischeschenbach waren wir nach dem Essen noch in der eigentlich geschlossenen Gaststube im weißen Schwan um den Kachelofen versammelt und glichen den Flüssigkeitspegel wieder aus.
Der dritte Tag führt uns rund um die Ortschaft Theisseil. Auch da waren bei einem Aufstieg auf vereistem Waldweg die Grödel von Vorteil. Nachdem der geplante Zwischenstopp in einer Pizzeria ausfiel (sie war geschlossen) stiegen wir noch zu einem Fernmeldeturm auf. Dort verzehrten wir unsere mitgebrachten Vorräte. Da das Wetter weiterhin grau und windig war, beschlossen wir zum Parkplatz zurückzukehren und kamen dadurch auch noch vor dem einsetzenden Schneefall zuhause an.
Danke an unseren Tourenwart für die Planung und Organisation dieser wunderschönen Tour.
Rupert Schmerbeck



E-Mail
Anruf