Drei-Tagesfahrt in´s Ahrntal 25.02. - 27.02.2011


Es war wieder so weit – die 3-Tagesskifahrt ins Ahrntal stand an. Und so ging es, fast noch in der Tiefschlafphase, freitags mit dem Bus los. Alte und neue Gesichter scheuten jedoch das frühe Aufstehen nicht und so freute man sich auf ein paar schöne Tage und Abende.

Skifahrer, Langläufer und Schneeschuhgeher, für jede dieser Sportarten wurden Skigebiete, Loipen und wildes Gelände angefahren.

Auf der Fahrt nach Südtirol zeigte sich das Wetter von seiner ganzen Bandbreite – Regen, Schnee und der ersehnte blaue Himmel mit strahlender Sonne.

Nach mehren gescheiterten Vorhaben wegen schlechten Wetters, konnte in diesem Jahr das Skigebiet Gitschberg am ersten Tag angefahren werden. Die Langläufer und Schneeschuhgeher fanden auf der Rodenecker Alm ein herrliches Aussichtsplateau – bis hin zur Plosen, zum Schlern und Peitlerkofen. Am späten Nachmittag wurden alle wieder mit dem Bus eingesammelt und die Weiterfahrt ins Ahrntal wurde fortgesetzt. Die Erlebnisse vom ersten Tag wurden im Bus ausgetauscht – alle schienen zufrieden gewesen zu sein. Der Wettergott schenkte uns ja auch einen Traumtag. Fast zur Abendessenszeit wurde der Knappenhof in Prettau erreicht. Nach einer herzlichen Begrüßung durch Edith, der Wirtin, verschwanden alle erst einmal kurz zum Frischmachen in ihre Zimmer. Der heutige Abend wurde nicht so ausgiebig angegangen, denn man war ja schon recht früh auf den Beinen und so gönnte man sich die wohlverdiente Ruhe.

Am zweiten Tag stand für die Alpinfahrer das Skigebiet Klausberg auf dem Programm. Die Langläufer verbrachten einen Traumtag auf der abwechslungsreichen Sonnenloipe in Kasern. Auch Langläufer kennen den so genannten Einkehrschwung und dieser wurde auch mehrmals am Tag nicht vernachlässigt. Eine kleine Gruppe Schneeschuhgeher machten sich direkt von der Pension auf dem Weg zur Stegeralm. Am Nachmittag steuerten sie ebenfalls Kasern an, um sich in der Adleralm (Einkehrschwung der LL) mit den Langläufern zu treffen. Die Langläufer hatten ihre sportliche Leistung für diesen Tag abgeschlossen, denn man brauchte ja nur noch nach Kasern abfahren/laufen. Bis auf einen, er hatte die falsche Abzweigung genommen und geriet so noch zweimal ungewollt auf den anspruchsvolleren Abschnitt der Loipe. Aber, da ja jeder auf jeden achtete, fiel auf, dass einer fehlte, der vorhin noch da war. Also machten sich zwei Läufer noch einmal auf die Loipe und suchten. Mit Erfolg – sie brachten den Ausreißer mit. Wieder hatte es der Wettergott an diesem Tag sehr gut gemeint – blauer Himmel und Sonnenschein. Auch die Skifahrer berichteten am Abend von einem wunderbaren Skitag. Bei ihnen ging es weniger um die Länge der Strecke, sondern um die gefahrenen Höhenmeter (es waren einige Tausend). Am Abend gab es wieder ein wunderbares Abendessen und recht lustig ging es auch zu. Es wurde bei dem einen oder anderen Rotwein gewitzelt und gelacht; heute war der Abend lang.

Schon wieder mal waren die drei Tage fast vorbei. Es hieß Abschied nehmen. Edith vom Knappenhof hatte uns wie immer hervorragend bewirtet; es hatte an nichts gefehlt und so freute man sich auf nächstes Jahr. Die Skifahrer machten heute den Speikboden unsicher; Höhenmeter waren wieder gefragt, aber der Genuss kam auch nicht zu kurz. Langläufer und Schneeschuhgeher starteten in Weissenbach ihren heutigen Tag. Für die Schneeschuhgeher ging es erst einmal bis zu einer Hochalm nur bergauf. Man befand sich auf der anderen Seite vom Speikboden; aber nun ging es bergab zur verdienten Einkehr in die Innerhoferalm auf 1743 m. Eine urige Alm, von der man mit dem Schlitten zum Ausgangspunkt abfahren konnte. Und so war man ganz schnell wieder unten.

Noch die Alpinfahrer abholen und dann ging es wieder in Richtung Heimat. Fazit dieser drei Tage: es hatte wieder mal alles gepasst, alle waren zufrieden und wohlauf. Man konnte sich im Bus zurücklehnen, ein Bierchen oder einen Sekt genießen, sich die restliche Brotzeit schmecken lassen, denn die Busfahrerin brachte uns gut und sicher wieder nach Hause. Ein herzliches Dankeschön an Helmut für die Organisation und Fürsorge.

Conny Schanz